Buchhaltung und Rechnungen für Blogger
Gesponserte Beiträge, Affiliate-Links, Anzeigen und Kooperationen: Ein Blog verdient an Reichweite, aber auch an Aufträgen. Saldiqo schreibt die Rechnungen für Beiträge und Kooperationen, ordnet Zahlungen zu und sammelt Hosting, Themes und Tools als Ausgaben.
Das fällt bei Blogger an
Beiträge mit Briefing
Ein gesponserter Beitrag hat Wortzahl, Links, Laufzeit und Freigabe. Die Rechnung nennt, was geliefert wurde.
Affiliate und Anzeigen
Auszahlungen von Netzwerken kommen unregelmäßig und mit Abzügen. Sie müssen den Monaten zugeordnet werden, in denen sie verdient wurden.
Laufende Kosten
Domain, Hosting, Themes, Plugins, Newsletter-Tool und Fotos: viele kleine Abos, die sich summieren.
So hilft dir Saldiqo
- Beitrag als RechnungBeitrag, Links, Laufzeit und Social-Media-Verbreitung als Positionen.
- Zahlungen zuordnenKontoauszug hochladen. Eingänge von Netzwerken und Kunden trennst du nach Quelle.
- Kooperationen mit AbschlagFür größere Kampagnen stellst du Abschlag und Schlussrechnung.
- Belege und Abos erfassenRechnungen für Hosting und Tools erfasst du mit Fälligkeit.
Typische Rechnungspositionen
Beispiele, die in dieser Branche oft auf Rechnungen stehen. Preise legst du selbst fest.
- Gesponserter Beitrag, 1.200 Wörter, ein Backlink
- Beitrag mit Social-Media-Verbreitung, drei Kanäle
- Produkttest mit Fotos und Fazit
- Linkplatzierung in bestehendem Beitrag, 12 Monate
- Gastbeitrag auf Kundenseite
- Kooperationspaket, Monat November
Steuern und Rechnungen in Österreich
Was für Rechnungen in Österreich gilt, in Kürze. Stand: Oktober 2026.
- Umsatzsteuer
- Normalsatz 20 %, dazu 13 %, 10 % und seit 1. Juli 2026 4,9 % für bestimmte Grundnahrungsmittel. Saldiqo rechnet je Rechnungsposition mit dem Satz, den du wählst.
- Kleinunternehmer
- Bis 55.000 € Jahresumsatz brutto bist du nach § 6 Abs. 1 Z 27 UStG befreit. Liegst du höchstens 10 % darüber, bis 60.500 €, gilt die Befreiung noch bis zum Jahresende, im Folgejahr nicht mehr. Saldiqo zeigt dir laufend, wie viel noch frei ist.
- UID-Nummer
- Auf Rechnungen über 400 € brutto steht deine UID-Nummer, ab 10.000 € brutto auch die deines Firmenkunden. Die Steuernummer genügt nicht. Als Kleinunternehmer ohne UID-Nummer brauchst du keine.
- Weitere Angaben
- Die Rechnung stellst du spätestens sechs Monate nach der Leistung aus. Firmenbuchnummer und Firmenbuchgericht gehören auf die Rechnung, wenn du im Firmenbuch stehst. Saldiqo übernimmt sie automatisch.
- E-Rechnung
- Zwischen Unternehmen gibt es in Österreich keine Pflicht. Stimmt dein Kunde zu, schickt Saldiqo ein ZUGFeRD-PDF mit eingebetteten Daten, dafür brauchst du eine UID-Nummer. Rechnungen an den Bund im Format ebInterface kann Saldiqo noch nicht.
- Umsatzsteuervoranmeldung
- Die UVA geht über FinanzOnline an das Finanzamt, bis zum 15. des zweitfolgenden Monats. Monatlich meldest du bei einem Vorjahresumsatz über 100.000 €, sonst vierteljährlich. Saldiqo zeigt Umsatz und Umsatzsteuer je Steuersatz, dazu die Einnahmen-Ausgaben-Rechnung. Eingereicht wird in FinanzOnline oder über deine Steuerberatung.
- Aufbewahrung
- Sieben Jahre nach § 132 BAO, für Belege zu Grundstücken 22 Jahre.
- Zahlungsverzug
- Im zweiten Halbjahr 2026 gelten im Geschäftsverkehr 10,73 % Verzugszinsen, gegenüber Verbrauchern 4 %. Die Pauschale von 40 € gibt es nur zwischen Unternehmen.
- Bezahlen
- Jede Rechnung bekommt einen EPC-QR-Code („Zahlen mit Code“), den deine Kundschaft in der Banking-App scannt.
Häufige Fragen
Wie rechne ich gesponserte Beiträge ab?
Als Rechnung mit Beitrag, Laufzeit und Verbreitung als Positionen. Die Kennzeichnung als Werbung gehört in den Beitrag, nicht in die Rechnung.
Wie behandle ich Affiliate-Auszahlungen?
Du erfasst sie als Einnahme und ordnest sie dem Zeitraum zu, für den sie gezahlt wurden. Die steuerliche Behandlung klärst du mit deiner Steuerberatung.
Müssen Blogger in Österreich Umsatzsteuer ausweisen?
Ja, außer sie sind Kleinunternehmer: Bis 55.000 € Jahresumsatz brutto gilt die Befreiung. Liegst du höchstens 10 % darüber, bleibt sie bis zum Jahresende bestehen. Darüber entfällt sie ab dem Umsatz, der die Grenze überschreitet.
Brauchen Blogger in Österreich eine E-Rechnung?
Zwischen Unternehmen nicht, und Stand Oktober 2026 ist auch keine Pflicht angekündigt. Rechnungen an den Bund laufen über e-Rechnung.gv.at im Format ebInterface oder UBL, ein PDF wird dort abgelehnt. Mit Zustimmung deines Kunden kannst du ein ZUGFeRD-PDF schicken.
Wie lange müssen Blogger Rechnungen aufbewahren?
Sieben Jahre nach § 132 BAO, für Belege zu Grundstücken 22 Jahre. Belege kannst du in Saldiqo digital ablegen. Die gesetzliche Pflicht zur Aufbewahrung bleibt bei dir.
Saldiqo kostenlos testen
Rechnungen schreiben, Zahlungen zuordnen, Belege sammeln und mahnen: kostenlos und ohne Testphase.
Kostenlos startenDiese Seite für andere Länder
Verwandte Nischen
Weitere Branchen
Stand: Oktober 2026. Allgemeine Information, keine Rechts- oder Steuerberatung, ohne Gewähr. Für deinen Fall hilft dir deine Steuerberatung.