Buchhaltung und Rechnungen für Creator
Marken zahlen mit Geld, mit Produkten oder mit beidem. Plattformen zahlen Provisionen, Brands buchen Videos mit Nutzungsrechten, und das Equipment will abgeschrieben werden. Saldiqo schreibt deine Rechnungen, zeigt, was bezahlt ist, und lässt dich festhalten, was du als Gegenleistung bekommen hast.
Das fällt bei Creator an
Viele Auftraggeber, kleine Beträge
Ein Video für die eine Marke, ein Paket für die nächste, dazwischen Provisionen von Plattformen. Jeder Auftrag braucht seine Rechnung, und jede Zahlung muss einem Auftrag zugeordnet werden.
Geld und Produkte
Marken schicken Produkte, manchmal statt Geld, manchmal zusätzlich. Das Paket ist Teil der Gegenleistung, und du solltest festhalten, was es wert war.
Nutzungsrechte und Pakete
Ein Video, drei Varianten, Rohmaterial, Nutzung als Anzeige für sechs Monate: Marken kaufen mehr als nur Aufnahmen, und die Rechnung soll das zeigen.
Equipment und Ausgaben
Kamera, Licht, Mikrofon, Rechner, Software und Reisen sind Betriebsausgaben, die sich übers Jahr ansammeln.
So hilft dir Saldiqo
- Rechnung mit LeistungsumfangDu legst Videos, Varianten, Nutzungsrechte und Rohmaterial als Positionen an. Die Marke sieht, was sie bezahlt.
- Anzahlung vor der ProduktionAus dem Angebot erzeugst du die Abschlagsrechnung. Die Schlussrechnung zieht sie ab.
- Gegenleistung per Produkt festhaltenHast du ein Produkt statt Geld bekommen, schreibst du die Rechnung wie sonst, nennst Produkt und Wert in der Beschreibung und markierst sie mit der Zahlungsart Sonstige als bezahlt.
- Zahlungen zuordnenKontoauszug oder Plattform-Auszahlung hochladen, Saldiqo schlägt die passende Rechnung vor.
- Belege vom DrehBeleg mit dem Handy fotografieren und als Ausgabe erfassen, auch Requisiten und Reisen.
Typische Rechnungspositionen
Beispiele, die in dieser Branche oft auf Rechnungen stehen. Preise legst du selbst fest.
- Video, 30 Sekunden, Hochformat, Konzept und Umsetzung
- Zwei zusätzliche Varianten mit anderem Einstieg
- Nutzungsrechte für bezahlte Anzeigen, sechs Monate
- Rohmaterial und Projektdateien
- Gegenleistung: Produktpaket im Wert von 180 €
- Anzahlung 50 % vor Produktionsbeginn
Steuern und Rechnungen in Österreich
Was für Rechnungen in Österreich gilt, in Kürze. Stand: Oktober 2026.
- Umsatzsteuer
- Normalsatz 20 %, dazu 13 %, 10 % und seit 1. Juli 2026 4,9 % für bestimmte Grundnahrungsmittel. Saldiqo rechnet je Rechnungsposition mit dem Satz, den du wählst.
- Kleinunternehmer
- Bis 55.000 € Jahresumsatz brutto bist du nach § 6 Abs. 1 Z 27 UStG befreit. Liegst du höchstens 10 % darüber, bis 60.500 €, gilt die Befreiung noch bis zum Jahresende, im Folgejahr nicht mehr. Saldiqo zeigt dir laufend, wie viel noch frei ist.
- UID-Nummer
- Auf Rechnungen über 400 € brutto steht deine UID-Nummer, ab 10.000 € brutto auch die deines Firmenkunden. Die Steuernummer genügt nicht. Als Kleinunternehmer ohne UID-Nummer brauchst du keine.
- Weitere Angaben
- Die Rechnung stellst du spätestens sechs Monate nach der Leistung aus. Firmenbuchnummer und Firmenbuchgericht gehören auf die Rechnung, wenn du im Firmenbuch stehst. Saldiqo übernimmt sie automatisch.
- E-Rechnung
- Zwischen Unternehmen gibt es in Österreich keine Pflicht. Stimmt dein Kunde zu, schickt Saldiqo ein ZUGFeRD-PDF mit eingebetteten Daten, dafür brauchst du eine UID-Nummer. Rechnungen an den Bund im Format ebInterface kann Saldiqo noch nicht.
- Umsatzsteuervoranmeldung
- Die UVA geht über FinanzOnline an das Finanzamt, bis zum 15. des zweitfolgenden Monats. Monatlich meldest du bei einem Vorjahresumsatz über 100.000 €, sonst vierteljährlich. Saldiqo zeigt Umsatz und Umsatzsteuer je Steuersatz, dazu die Einnahmen-Ausgaben-Rechnung. Eingereicht wird in FinanzOnline oder über deine Steuerberatung.
- Aufbewahrung
- Sieben Jahre nach § 132 BAO, für Belege zu Grundstücken 22 Jahre.
- Zahlungsverzug
- Im zweiten Halbjahr 2026 gelten im Geschäftsverkehr 10,73 % Verzugszinsen, gegenüber Verbrauchern 4 %. Die Pauschale von 40 € gibt es nur zwischen Unternehmen.
- Bezahlen
- Jede Rechnung bekommt einen EPC-QR-Code („Zahlen mit Code“), den deine Kundschaft in der Banking-App scannt.
Häufige Fragen
Wie behandle ich Gratisprodukte?
Produkte, die du von Marken als Gegenleistung für Beiträge bekommst, gelten steuerlich meist als Einnahme in Höhe ihres Werts. Wie du sie im Einzelfall behandelst, klärst du mit deiner Steuerberatung. In Saldiqo hältst du Produkt und Wert in der Rechnung fest.
Kann ich Rechnungen an Marken im Ausland schreiben?
Ja. Für Unternehmen in anderen EU-Ländern wählst du die Steuerart Reverse Charge. Für Marken außerhalb der EU klärst du mit deiner Steuerberatung, welche Regel gilt.
Brauche ich als Creator ein Gewerbe?
Das hängt von deinem Land und deiner Tätigkeit ab. Saldiqo schreibt Rechnungen und rechnet, ersetzt aber keine Beratung zur Anmeldung.
Müssen Creator in Österreich Umsatzsteuer ausweisen?
Ja, außer sie sind Kleinunternehmer: Bis 55.000 € Jahresumsatz brutto gilt die Befreiung. Liegst du höchstens 10 % darüber, bleibt sie bis zum Jahresende bestehen. Darüber entfällt sie ab dem Umsatz, der die Grenze überschreitet.
Brauchen Creator in Österreich eine E-Rechnung?
Zwischen Unternehmen nicht, und Stand Oktober 2026 ist auch keine Pflicht angekündigt. Rechnungen an den Bund laufen über e-Rechnung.gv.at im Format ebInterface oder UBL, ein PDF wird dort abgelehnt. Mit Zustimmung deines Kunden kannst du ein ZUGFeRD-PDF schicken.
Wie lange müssen Creator Rechnungen aufbewahren?
Sieben Jahre nach § 132 BAO, für Belege zu Grundstücken 22 Jahre. Belege kannst du in Saldiqo digital ablegen. Die gesetzliche Pflicht zur Aufbewahrung bleibt bei dir.
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Rechnungen schreiben, Zahlungen zuordnen, Belege sammeln und mahnen: kostenlos und ohne Testphase.
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Stand: Oktober 2026. Allgemeine Information, keine Rechts- oder Steuerberatung, ohne Gewähr. Für deinen Fall hilft dir deine Steuerberatung.