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Buchhaltung und Rechnungen für Instagram-Influencer

Story-Serien, Reels, Posts, Affiliate-Links und Ambassador-Verträge: Ein Influencer hat mehrere Einnahmequellen und mehr Auftraggeber als Rechnungsnummern. Saldiqo schreibt Rechnungen mit Leistungsumfang, ordnet Zahlungen von Marken und Agenturen zu und lässt dich Produktsendungen als Gegenleistung festhalten.

Aktualisiert:

Das fällt bei Instagram-Influencer an

Kampagnen mit mehreren Formaten

Zwei Reels, fünf Stories, ein Post, dazu Nutzungsrechte: Jede Kampagne ist ein eigenes Paket, und die Rechnung soll es zeigen.

Agentur dazwischen

Oft bucht eine Agentur im Auftrag der Marke und zahlt mit langem Ziel. Du brauchst Rechnungsempfänger, Zahlungsziel und Erinnerungen.

Gratis-Pakete und Rabattcodes

PR-Pakete, Gutscheine und Affiliate-Provisionen kommen zusätzlich zu Honoraren. Was Gegenleistung ist, gehört in die Abrechnung.

So hilft dir Saldiqo

  • Kampagne als AngebotFormate und Rechte als Positionen, die Marke bestätigt, du stellst die Abschlagsrechnung.
  • Agentur als RechnungsempfängerDu legst Agentur und Marke als Kontakte an und wählst, wer die Rechnung bekommt.
  • Erinnerungen bei langem ZielNach dem Kontoauszug siehst du offene Rechnungen und schickst eine Zahlungserinnerung mit einem Klick.
  • Pakete festhaltenProdukt und Wert in der Rechnung nennen. Bei reinem Tausch mit der Zahlungsart Sonstige als bezahlt markieren.

Typische Rechnungspositionen

Beispiele, die in dieser Branche oft auf Rechnungen stehen. Preise legst du selbst fest.

  • Kampagne: 2 Reels und 5 Story-Frames
  • Feed-Post mit Produkt, Erstellung und Veröffentlichung
  • Nutzungsrechte für Whitelisting, sechs Monate
  • Ambassador-Vertrag, Monat November
  • Gegenleistung: PR-Paket im Wert von 220 €
  • Anzahlung 30 % bei Auftragsbestätigung

Steuern und Rechnungen in Österreich

Was für Rechnungen in Österreich gilt, in Kürze. Stand: Oktober 2026.

Umsatzsteuer
Normalsatz 20 %, dazu 13 %, 10 % und seit 1. Juli 2026 4,9 % für bestimmte Grundnahrungsmittel. Saldiqo rechnet je Rechnungsposition mit dem Satz, den du wählst.
Kleinunternehmer
Bis 55.000 € Jahresumsatz brutto bist du nach § 6 Abs. 1 Z 27 UStG befreit. Liegst du höchstens 10 % darüber, bis 60.500 €, gilt die Befreiung noch bis zum Jahresende, im Folgejahr nicht mehr. Saldiqo zeigt dir laufend, wie viel noch frei ist.
UID-Nummer
Auf Rechnungen über 400 € brutto steht deine UID-Nummer, ab 10.000 € brutto auch die deines Firmenkunden. Die Steuernummer genügt nicht. Als Kleinunternehmer ohne UID-Nummer brauchst du keine.
Weitere Angaben
Die Rechnung stellst du spätestens sechs Monate nach der Leistung aus. Firmenbuchnummer und Firmenbuchgericht gehören auf die Rechnung, wenn du im Firmenbuch stehst. Saldiqo übernimmt sie automatisch.
E-Rechnung
Zwischen Unternehmen gibt es in Österreich keine Pflicht. Stimmt dein Kunde zu, schickt Saldiqo ein ZUGFeRD-PDF mit eingebetteten Daten, dafür brauchst du eine UID-Nummer. Rechnungen an den Bund im Format ebInterface kann Saldiqo noch nicht.
Umsatzsteuervoranmeldung
Die UVA geht über FinanzOnline an das Finanzamt, bis zum 15. des zweitfolgenden Monats. Monatlich meldest du bei einem Vorjahresumsatz über 100.000 €, sonst vierteljährlich. Saldiqo zeigt Umsatz und Umsatzsteuer je Steuersatz, dazu die Einnahmen-Ausgaben-Rechnung. Eingereicht wird in FinanzOnline oder über deine Steuerberatung.
Aufbewahrung
Sieben Jahre nach § 132 BAO, für Belege zu Grundstücken 22 Jahre.
Zahlungsverzug
Im zweiten Halbjahr 2026 gelten im Geschäftsverkehr 10,73 % Verzugszinsen, gegenüber Verbrauchern 4 %. Die Pauschale von 40 € gibt es nur zwischen Unternehmen.
Bezahlen
Jede Rechnung bekommt einen EPC-QR-Code („Zahlen mit Code“), den deine Kundschaft in der Banking-App scannt.

Häufige Fragen

Wie rechne ich über eine Agentur ab?

Du legst die Agentur als Kontakt an und schreibst die Rechnung an sie. Den Namen der Marke nennst du in der Beschreibung.

Muss ich Werbung auf der Rechnung kennzeichnen?

Nein. Die Kennzeichnung als Werbung gehört in deinen Beitrag. Die Rechnung nennt die Leistung und den Auftraggeber.

Müssen Instagram-Influencer in Österreich Umsatzsteuer ausweisen?

Ja, außer sie sind Kleinunternehmer: Bis 55.000 € Jahresumsatz brutto gilt die Befreiung. Liegst du höchstens 10 % darüber, bleibt sie bis zum Jahresende bestehen. Darüber entfällt sie ab dem Umsatz, der die Grenze überschreitet.

Brauchen Instagram-Influencer in Österreich eine E-Rechnung?

Zwischen Unternehmen nicht, und Stand Oktober 2026 ist auch keine Pflicht angekündigt. Rechnungen an den Bund laufen über e-Rechnung.gv.at im Format ebInterface oder UBL, ein PDF wird dort abgelehnt. Mit Zustimmung deines Kunden kannst du ein ZUGFeRD-PDF schicken.

Wie lange müssen Instagram-Influencer Rechnungen aufbewahren?

Sieben Jahre nach § 132 BAO, für Belege zu Grundstücken 22 Jahre. Belege kannst du in Saldiqo digital ablegen. Die gesetzliche Pflicht zur Aufbewahrung bleibt bei dir.

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Rechnungen schreiben, Zahlungen zuordnen, Belege sammeln und mahnen: kostenlos und ohne Testphase.

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Stand: Oktober 2026. Allgemeine Information, keine Rechts- oder Steuerberatung, ohne Gewähr. Für deinen Fall hilft dir deine Steuerberatung.